Selbst gemachte Gummibären
Diese selbst gemachten Gummibären bestehen aus nur drei einfachen Zutaten und sind ein super lustiger und leckerer Snack, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Sie sind viel einfacher zu machen, als es aussieht. Mit nur drei Grundzutaten – Fruchtsaft, Gelatine und Ahornsirup oder Honig – kannst du diese leckeren Snacks im Handumdrehen zubereiten. Auch wenn ihre Konsistenz etwas anders ist als bei gekauften Gummibärchen, haben diese Gummibärchen trotzdem diese schöne, elastische Konsistenz, die an traditionelle Gummibärchen erinnert.
Ich mache schon seit längerer Zeit Gummibärchen selbst. Angefangen hat es damit, dass meine Tochter Gummibären wollte, ich aber keine da hatte. Ich habe das aber als tollen Anlass gesehen, Gummibären mal selbst auszuprobieren. Also stand ich in meiner Küche, mit Saft, Gelatine und etwas Ahornsirup und habe einfach ausprobiert. Und was soll ich sagen? Es war überraschend einfach. Seitdem gehören selbst gemachte Gummibären bei uns fest dazu. Ob für Kindergeburtstage, als kleine Überraschung in der Vesperdose oder einfach als fruchtiger Snack am Nachmittag.

Warum du dieses Rezept lieben wirst?
Gesunde Alternative – Diese gesunden Gummibärchen werden aus echten Lebensmitteln hergestellt und enthalten keine Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Lebensmittelfarbstoffe. Sie sind ideal für Kinder und viel gesünder als Fruchtsnacks aus dem Supermarkt.
Lecker – Wer liebt nicht die köstliche, zähe Konsistenz von Gummibärchen?
Mit den natürlichen Aromen von Saft und Honig sind sie die perfekte Art, eine kleine Leckerei zu genießen, die auch noch gut für dich ist!
So einfach zuzubereiten – Selbstgemachte Gummibärchen werden aus nur drei Zutaten hergestellt und sind super schnell und einfach zubereitet. Die Kinder haben viel Spaß dabei, zu helfen!

Woher kommen Gummibären?
Ihre Geschichte beginnt in Deutschland. Sie wurden Anfang der 1920er Jahre von Hans Riegel, dem Gründer der Firma Haribo, erfunden. Der Name „Haribo“ setzt sich übrigens aus „Hans Riegel Bonn“ zusammen.
Die ersten Gummibären hießen „Tanzbären“ und waren deutlich größer als die heute bekannten Goldbären. Sie waren von dressierten Bären inspiriert, die damals auf Jahrmärkten zu sehen waren. Was als kleine Süßwarenidee begann, entwickelte sich rasch zu einem weltweiten Klassiker.
Das Grundprinzip ist bis heute gleich geblieben: Zucker, Glukosesirup, Gelatine, Aromen und Farbstoffe werden zu einer elastischen Masse verarbeitet und in Formen gegossen. Doch während die industriellen Varianten häufig eine lange Zutatenliste aufweisen, können wir zu Hause bewusst reduzieren – auf das, was wirklich nötig ist.

Welche gesundheitlichen Vorteile bringt dieses Rezept?
Natürlich bleiben Gummibären eine Süßigkeit. Auch mit Honig oder Ahornsirup sind sie kein „Superfood“. Aber: Selbst gemachte Varianten haben einige klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Produkten.
Keine künstlichen Farb- und Aromastoffe
Wenn du reinen Fruchtsaft verwendest, kommt die Farbe ganz natürlich. Roter Traubensaft, Kirschsaft oder Himbeersaft sorgen für intensive Farben – ganz ohne Zusatzstoffe.
Bewusste Süße
Statt raffiniertem Zucker und Glukosesirup verwenden wir Honig oder Ahornsirup. Beide bringen eine mildere, natürliche Süße mit und lassen sich individuell dosieren.
Gelatine als Proteinquelle
Gelatine besteht größtenteils aus Kollagen-Eiweiß. Sie liefert Aminosäuren und kann, in Maßen genossen, einen kleinen Beitrag zur Eiweißzufuhr leisten. Das ist besonders für Kinder, die wenig Fleisch oder Brühe essen, eine interessante Ergänzung.
Weniger Zucker insgesamt
Selbst gemachte Gummibären schmecken oft intensiver nach Frucht, sodass sie weniger stark gesüßt werden müssen. Und da man sie bewusst herstellt, geht man meist auch achtsamer damit um.
Volle Kontrolle über die Zutaten
Du entscheidest, ob der Saft aus biologischem Anbau stammt, ob er frisch gepresst ist oder ob du vielleicht sogar Reste verwertest. Für mich ist genau das der größte Vorteil.
Tipps zur Herstellung von selbst gemachte Gummibären
Selbstgemachte Gummibärchen sind unkompliziert, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten:
Saftqualität
Verwende möglichst 100 % Direktsaft ohne Zuckerzusatz. Je intensiver der Saft, desto aromatischer werden die Bärchen.
Gelatine richtig quellen lassen
Gelatine darf nicht einfach in heiße Flüssigkeit gerührt werden. Sie sollte zuerst im kalten Saft quellen. So entstehen keine Klümpchen.
Nicht kochen
Die Mischung darf nur erwärmt, aber nicht gekocht werden. Zu hohe Temperaturen können die Gelierkraft beeinträchtigen.
Silikonformen und ein Brett verwenden
Silikonformen erleichtern das spätere Herauslösen enorm. Es müssen übrigens keine Bären sein – Herzen, Sterne oder einfache Würfel funktionieren genauso gut. Da Silikon weich ist, kann die Flüssigkeit beim Transport schnell verschütten. Daher verwende ich ein Brett unter der Form, um die Gummibären anschließend in den Kühlschrank zu stellen.
Kühlen
Mindestens 2–3 Stunden im Kühlschrank sorgen für die richtige Konsistenz. Wenn du es eilig hast, kannst du sie auch 10–15 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Zutaten für selbst gemachte Gummibären
Für etwa 2 Silikonformen in „Bärenform“
- 80 ml Saft (z. B. Apfelsaft, Traubensaft, Kirschsaft oder Beerenmix),
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 9 g gemahlene Gelatine (das entspricht einem Standardpäckchen oder 1 EL)
Hilfreiche Küchenutensilien:
- Silikon-Gummibärchenform
- Kleiner Kochtopf
- Schneebesen oder Löffel
- Waage oder Messbecher
- Kleine Pipette oder Teelöffel zum Befüllen
Zubereitung
Gelatine einweichen
Den Saft in einen kleinen Topf leeren. Die Pulvergelatine über den Saft streuen, kurz einrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.



Gelatine und Saft erwärmen
Nach dem Quellen den Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis eine klare Flüssigkeit entsteht.
Süßen
Rühre nun Honig oder Ahornsirup unter. Du kannst die Flüssigkeit probieren und bei Bedarf noch etwas nachsüßen.


In Formen füllen
Gieße die Flüssigkeit mithilfe einer Pipette oder vorsichtig mit einem Löffel in die Silikonformen.


Kühlen
Stelle die Formen für mindestens zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank, bis die Masse vollständig fest ist.
Herauslösen
Drücke die Gummibären vorsichtig aus der Form.


Lagerung und Aufbewahrung von selbst gemachten Gummibären
Da selbstgemachte Gummibären keine Konservierungsstoffe enthalten, sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- Am besten in einem luftdichten Glas oder einer Dose.
- Haltbarkeit: etwa 5–7 Tage.
- Nicht bei Zimmertemperatur lagern, da sie sonst weich werden.

Kleine Variationen für den Alltag
Auch wenn das Grundrezept simpel ist, lässt es sich wunderbar anpassen:
- Mehrschichtige Gummibären: Zwei verschiedene Säfte nacheinander einfüllen und jeweils fest werden lassen.
- Mit Vitamin-Kick: Einen Spritzer Zitronensaft ergänzen.
Ich verwende gerne Saftreste oder mische pürierte und durch ein Sieb gestrichene frische Beeren unter.

In unserer schnelllebigen Zeit ist es manchmal genau das Richtige, einfache Dinge wieder selbst herzustellen. Es geht nicht nur um die Zutaten. Es geht um das Gefühl, zu wissen, was drin ist. Um kleine Rituale in der Küche. Und darum, Kindern zu zeigen, dass Süßes nicht aus der Tüte kommen muss.
Selbst gemachte Gummibären sind kein kompliziertes Projekt. Sie benötigen keine besondere Ausrüstung und keine außergewöhnlichen Zutaten. Sie benötigen lediglich etwas Zeit und die Lust, etwas Neues auszuprobieren.

Selbst gemachte Gummibären
Kochutensilien
- Silikon-Gummibärchenform
- Kleiner Kochtopf
- Schneebesen oder Löffel
- Waage oder Messbecher
- Kleine Pipette oder Teelöffel zum Befüllen
Zutaten
- 80 ml Saft z. B. Apfelsaft, Traubensaft, Kirschsaft oder Beerenmix
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 9 g gemahlene Gelatine das entspricht einem Standardpäckchen oder 1 EL
Anleitungen
Gelatine einweichen
- Den Saft in einen kleinen Topf leeren. Die Pulvergelatine über den Saft streuen, kurz einrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
Gelatine und Saft erwärmen
- Nach dem Quellen den Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis eine klare Flüssigkeit entsteht.
Süßen
- Rühre nun Honig oder Ahornsirup unter. Du kannst die Flüssigkeit probieren und bei Bedarf noch etwas nachsüßen.
In Formen füllen
- Gieße die Flüssigkeit mithilfe einer Pipette oder vorsichtig mit einem Löffel in die Silikonformen.
Kühlen
- Stelle die Formen für mindestens zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank, bis die Masse vollständig fest ist.
Herauslösen
- Drücke die Gummibären vorsichtig aus der Form.

