Sauerteig Pizza

Innen weich, außen knusprig und würzig – diese Sauerteig Pizza ist das perfekte Rezept für Pizzaabende mit der Familie. Du kannst den Teig morgens zubereiten und sie abends mit deinem Lieblingsbelag backen.

Sauerteig Pizza

Keine Pizza ist wie die Sauerteig Pizza! Mit einer knusprigen, würzigen Kruste, die oben und unten perfekt gebacken ist, und dem Duft von frisch gebackener Pizza, der durch die Küche zieht.

Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal eine Pizza mit Sauerteig probiert habe. Ich war fasziniert von der einzigartigen Kombination aus Geschmack und Textur. Seitdem ist Sauerteig Pizza mein absoluter Favorit, wenn es um selbst gemachte Pizza geht. Sie ist nicht nur lecker, sondern auch gesünder und bietet unendliche Möglichkeiten für kreative Beläge.

Warum wir dieses Rezept lieben

Wir lieben alles, was mit Sauerteig gemacht wird, und Pizzateig steht ganz oben auf der Liste. Vor allem, wenn er so einfach herzustellen ist!

  • Unverwechselbarer Geschmack: Sauerteig verleiht der Pizza eine leicht säuerliche Note und ein komplexes Aroma, das man bei herkömmlichen Pizzateigen nicht findet.
  • Knusprige Kruste und weiche Krume: Die Textur ist ein Traum für jeden Pizzaliebhaber.
  • Bessere Verdaulichkeit: Durch die lange Gärzeit werden die Enzyme im Teig aktiviert, wodurch der Teig leichter verdaulich wird.
  • Perfekt für den Pizzaofen oder zum Grillen: Ich liebe dieses Rezept für leckere Pizzen vom Grill oder aus dem Holzofen.
  • Vorbereiten: Wenn du den Pizzateig einige Tage oder Wochen im Voraus zubereitest, kannst du ihn schnell und einfach zubereiten.
  • Vielseitig: Sauerteig-Pizza passt zu jeder Gelegenheit, sei es ein gemütlicher Abend mit Freunden oder ein besonderes Essen für die Familie.
Luftiger und knuspriger Rand

Tipps für die Zubereitung von Sauerteig Pizza

  • Dieses Rezept kann morgens zubereitet und abends gebacken werden. ABER die Pizza wird deutlich besser und luftiger, wenn der Teig nach dem Gären für 12–48 Stunden in den Kühlschrank gelegt wird. Dort kann er seinen Geschmack noch einmal entfalten.
  • Obwohl dieses Rezept für eine gusseiserne Pfanne und einen Pizzastein geschrieben ist, kann man den Teig auch auf ein normales Backblech legen. Anstatt den Teig in 4 Teile zu teilen, teile ihn dann in 2 Teile (für 2 Bleche).
  • Der Sauerteig sollte vor der Verwendung aktiv sein. (Mehr dazu in diesem Beitrag Anstellgut füttern & pflegen)
  • PRO-TIP: Ein etwas feuchter Teig (70–80 % Hydration) sorgt für eine luftige Krume und eine knusprige Kruste. Das würde ich nur empfehlen, wenn du schon etwas Erfahrung mit Sauerteig hast. In diesem Fall erhöhe die Wassermenge im Rezept auf 365 ml (der Rest bleibt gleich). Anstatt den Teig in der Küchenmaschine zu kneten, mischst du Mehl, Wasser und Sauerteig, sodass kein loses Mehl mehr in der Schüssel ist. Anschließend lässt man den Teig 30 bis 60 Minuten ruhen. Nach der Ruhezeit gibt man Salz, 1 Esslöffel Wasser und Öl zum Teig und knetet ihn mit den Händen gut durch. Anschließend wird der Teig 4–5 Mal gedehnt und gefaltet. (Mehr zu Dehnen & Falten hier)
  • Die Pizza wird bei hoher Temperatur im Ofen gebacken, am besten in einer gusseisernen Pfanne oder auf einem Pizzastein, um eine perfekte Kruste zu erhalten. Ich bevorzuge eine Kombination aus einer gusseisernen Pfanne und einem Pizzastein, da dies meiner Meinung nach einfacher ist, als die Pizza (roh) auf einen Pizzastein zu schieben.
  • Mehl ist ein wichtiger Faktor für eine perfekte Pizza. Du kannst dieses Rezept mit jeder Mehlsorte machen. Besonders gut schmeckt es jedoch mit Mehl der Sorte Tipo 00 (Pizzamehl). Ansonsten empfehle ich Weizenmehl 505.
  • Bemehle deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl, damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche klebt.
Sauerteig Pizza - perfekt für einen Pizza Abend

Zutaten für die Sauerteig Pizza

Für den Teig

  • 100 g aktives Sauerteig-Anstellgut – Das ist ein Sauerteigstarter, der innerhalb von 4–12 Stunden gefüttert wurde und aktiv und sprudelnd ist. Es sollte ein Sauerteig verwendet werden, der sich auf dem Höhepunkt seiner Bläschenbildung befindet, damit der Teig optimal aufgeht.
  • 500 g Pizzamehl (Typo 00 oder Weizenmehl Typ 550)
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Salz – gibt dem Teig Geschmack und verhindert, dass er fade schmeckt
  • 20 ml Olivenöl – macht den Teig weicher und geschmeidiger.

Für den Belag (Vorschlag):

  • Optional: Olivenöl
  • 200 g Tomatensoße (passierte Tomaten, 1–2 EL Tomatenmark, gewürzt mit Salz, Oregano (oder italienischen Kräutern) und Olivenöl)
  • 250 g Mozzarella (frisch)
  • frisches Basilikum
  • Belag nach Wahl: z. B. Parmaschinken, Salami, Champignons, Paprika oder Rucola
Zutaten für Sauerteig Pizza

Nützliche Küchengeräte

  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben.
  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Teigschaber: Um den Teig zu bearbeiten.
  • Schüssel mit Deckel oder feuchtem Tuch: Um den Teig ruhen zu lassen.
  • Gusseisenpfanne
  • Pizzastein oder -stahl: Für eine gleichmäßige und knusprige Kruste.
  • Pizzaschieber: Für das einfache Einschieben in den Ofen.

Zubereitung mit Beispiel Zeitplan

Da die Pizza einfach etwas besser schmeckt, wenn der Teig im Kühlschrank gehen konnte, ist dieser Zeitplan ab Donnerstag für die Pizza am Samstag. Das Rezept funktioniert aber auch sehr gut, wenn am selben Tag gebacken wird. Wenn du unter der Woche einfach keine Zeit hast, kannst du das Anstellgut auch am Freitagabend für eine Pizza am Samstag füttern.

Anstellgut füttern

Donnerstagabend

  • 15–20 g Anstellgut mit 50 g Mehl und 50 ml Wasser mischen und über Nacht gehen lassen.

Wenn du dein Anstellgut im Kühlschrank aufbewahrst, nimm es am Mittwochmittag aus dem Kühlschrank, lass es auf Zimmertemperatur kommen und füttere es am Mittwochabend und am Donnerstagmorgen, damit es wieder kräftig und aktiv ist.

Teig zubereiten

Freitagmorgen

  • Das Mehl in einer Schüssel abwiegen. Salz und Öl hinzufügen.
  • Den aktiven Sauerteig mit dem Wasser vermischen.
  • Gib das Wasser-Sauerteig-Gemisch zum Mehl und lasse es in der Küchenmaschine mit Knethaken so lange kneten, bis du den Fenstertest machen kannst (das dauert in der Regel 5–10 Minuten).

Teig gehen lassen

  • Den Teig in eine geölte Schüssel geben, zudecken und bei Zimmertemperatur ca. 8–12 Stunden gehen lassen.

Als Anhaltspunkt: Ich bereite den Teig normalerweise zwischen 7.30 und 8.00 Uhr zu (wenn ich Frühstück mache) und backe die Pizza zwischen 16 und 17 Uhr, wenn ich den Teig am selben Tag verarbeite. Unsere Raumtemperatur liegt meistens zwischen 20-22°C.

Pizza Teig in eine geölte Schüssel geben.

Teig in den Kühlschrank stellen

Freitagabend
Diesen Punkt kannst du überspringen, wenn du den Pizzateig noch am selben Tag verarbeitest und gleich mit dem nächsten Punkt weitermachen.

  • Teile den Teig in 4 Portionen und lege die Teiglinge gut abgedeckt für 12–48 Stunden in den Kühlschrank.

Teig vorbereiten

Samstagabend

  • Falls noch nicht geschehen, teile den Teig in 4 Portionen.
  • Wenn der Teig aus dem Kühlschrank kommt, sollte er ca. 20 Minuten bei Raumtemperatur aufgewärmt werden.
  • Der Teig kann ausgerollt werden, aber du kannst ihn auch einfach in eine runde Form drücken und dir das Ausrollen sparen. Wenn du den Teig von der Mitte nach außen drückst, bilden sich am Rand Luftblasen und du bekommst eine Pizza wie aus der Pizzeria.

Tipp: Wenn der Teig steif und schwer zu formen ist, lass ihn 15 bis 20 Minuten ruhen, damit sich die Gluten entspannen. Dann lässt er sich leichter in eine schöne, runde Form bringen.

Pizza belegen & backen

Wenn du keine gusseiserne Pfanne und/oder keinen Pizzastein hast, kannst du den Teig auch auf ein Backblech legen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Pizza zu backen. Ich bevorzuge eine Kombination aus Gusseisenpfanne und Pizzastein. Die gusseiserne Pfanne sorgt für einen knusprigen Boden, und ich kann die Pizza leichter auf den Pizzastein schieben. Ich halte es für viel einfacher, als den rohen Teig mit dem Pizzaschaber auf den Pizzastein zu schieben, aber das ist deine Entscheidung.
Du kannst auch die Pfanne statt des Pizzasteins in den Ofen stellen oder nur einen Pizzastein im Ofen verwenden. Das Ergebnis unterscheidet sich nur geringfügig.

  • Lege den Pizzastein in den kalten Ofen (das ist wichtig, da der Stein im heißen Ofen brechen und sich nicht langsam mit dem Ofen erwärmen kann).
  • Heize den Ofen auf 300 °C
  • Erhitze die Gusseisenpfanne auf dem Herd bei mittlerer Hitze.
  • Wenn du eine gut beschichtete Pfanne hast, brauchst du nur sehr wenig Öl (1/2 Teelöffel oder weniger).
  • Lege einen Teig, der zu einer runden Pizza geformt ist, in die heiße Pfanne und lasse ihn etwa 5 Minuten backen. Wenn die Oberfläche leicht trocken ist, kann die Pizza belegt werden.
  • Optional: Bestreiche den Pizzateig mit etwas Olivenöl, bevor du die Tomatensoße auf den Teig gibst. Belege die Pizza mit den gewünschten Zutaten.
  • Schiebe die Pizza in den Ofen auf den Pizzastein und lasse sie fertig backen (ca. 3–5 Minuten).
  • Achte darauf, dass der Teig und der Belag nicht anbrennen.

Tipp: Während eine Pizza im Ofen ist, kann schon die nächste in die Pfanne gelegt werden.

Lagerung

Fertige Pizza aufbewahren

  • Reste können in Alufolie oder einem luftdichten Behälter 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen eignet sich am besten der Backofen, damit die Pizza knusprig bleibt. Pizzareste lassen sich auch ca. 3 Monate einfrieren.

Pizzateig ohne Belag einfrieren

Das ist unsere Lieblingsvariante für eine schnelle „Fertig“-Pizza.

Den Teig formen und in der gusseisernen Pfanne bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten backen. Anschließend im Backofen auf dem Pizzastein weitere 1–2 Minuten backen.

Den Pizzateig abkühlen lassen und in einem Gefrierbeutel zwischen Backpapier einfrieren. Alternativ kannst du den Teigboden auf einem Backblech ca. 1 Stunde gefrieren lassen und dann in einen Gefrierbeutel geben. So sparst du dir das Backpapier zwischen den Pizzaböden.

Wenn du zum Backen bereit bist, heize den Ofen auf 220 °C vor. Nimm den vorgebackenen Pizzateig aus dem Gefrierschrank und lege ihn auf ein Backblech. (Auftauen ist nicht nötig.) Gib den Belag deiner Wahl darauf. Backe die Pizza ca. 15–20 Minuten oder bis die Kruste goldbraun und der Belag gar ist.

Pizzateig (roh) einfrieren

Um ungebackenen Pizzateig einzufrieren, forme den Teig zu 4 Kugeln. Bestreiche die Teigkugeln mit Öl, damit sie nicht zusammenkleben, und lege jede Kugel in einen Gefrierbeutel. Dabei ist darauf zu achten, dass die Luft aus dem Beutel entfernt wird. Im Gefrierfach kannst du den Teig bis zu 3 Monate aufbewahren.
Wenn du den Teig verwenden möchtest, lasse ihn 12 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen. Wenn du bereit bist zu backen, nimm den Teig aus dem Kühlschrank und bringe ihn auf Raumtemperatur. Forme den Pizzateig und backe ihn nach Anleitung.

Sauerteig Pizza genießen

Mit diesem Rezept und den Tipps kannst du eine unvergleichliche Sauerteig Pizza backen, die nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch gesünder ist als die herkömmliche Variante. Lass dich inspirieren und genieße den unvergleichlichen Geschmack einer selbst gemachten Pizza! 🍕

Sauerteig Pizza

Sauerteig Pizza

Innen weich, außen knusprig und würzig – diese Sauerteig Pizza ist das perfekte Rezept für Pizzaabende mit der Familie. Du kannst den Teig morgens zubereiten und sie abends mit deinem Lieblingsbelag backen.
Vorbereitungszeit:5 Minuten
Zubereitungszeit:15 Minuten
Ruhezeit:10 Stunden
Gesamtzeit:10 Stunden 20 Minuten
Gericht: Abendessen, Hauptgericht, Mittagessen
Küche: Italienisch
Keyword: Pizza, Sauerteig
Servings: 4 Personen

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Teigschaber
  • Schüssel mit Deckel oder feuchtem Tuch
  • Gusseisenpfanne
  • Pizzastein oder -stahl
  • Pizzaschieber

Zutaten

Für den Teig

  • 100 g Aktives Sauerteig-Anstellgut
  • 500 g Mehl Typo 00 oder Weizenmehl Typ 550
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Salz
  • 20 ml Olivenöl

Für den Belag (Vorschlag):

  • 1-2 EL Olivenöl Optional
  • 200 g omatensoße passierte Tomaten, 1–2 EL Tomatenmark, gewürzt mit Salz, Oregano (oder italienischen Kräutern und Olivenöl)
  • 250 g Mozzarella frisch
  • frisches Basilikum
  • Belag nach Wahl: z. B. Parmaschinken, Salami, Champignons, Paprika oder Rucola

Anleitungen

Anstellgut füttern

  • Am Vorabend 15–20 g Anstellgut mit 50 g Mehl und 50 ml Wasser mischen und über Nacht gehen lassen.

Teig zubereiten

  • Das Mehl in einer Schüssel abwiegen. Salz und Öl hinzufügen.
  • Den aktiven Sauerteig mit dem Wasser vermischen.
  • Gib das Wasser-Sauerteig-Gemisch zum Mehl und lasse es in der Küchenmaschine mit Knethaken so lange kneten, bis du den Fenstertest machen kannst (das dauert in der Regel 5–10 Minuten).

Teig gehen lassen

  • Den Teig in eine geölte Schüssel geben, zudecken und bei Zimmertemperatur ca. 8–12 Stunden gehen lassen.

Teig in den Kühlschrank stellen

  • Diesen Punkt kannst du überspringen, wenn du den Pizzateig noch am selben Tag verarbeitest und gleich mit dem nächsten Punkt weitermachen.
  • Teile den Teig in 4 Portionen und lege die Teiglinge gut abgedeckt für 12–48 Stunden in den Kühlschrank.

Teig vorbereiten

  • Wenn der Teig aus dem Kühlschrank kommt, sollte er ca. 20 Minuten bei Raumtemperatur aufgewärmt werden.
  • Der Teig kann ausgerollt werden, aber du kannst ihn auch einfach in eine runde Form drücken und dir das Ausrollen sparen. Wenn du den Teig von der Mitte nach außen drückst, bilden sich am Rand Luftblasen und du bekommst eine Pizza wie aus der Pizzeria.
  • Tipp: Wenn der Teig steif und schwer zu formen ist, lass ihn 15 bis 20 Minuten ruhen, damit sich die Gluten entspannen. Dann lässt er sich leichter in eine schöne, runde Form bringen.

Pizza belegen & backen

  • Wenn du keine gusseiserne Pfanne und/oder keinen Pizzastein hast, kannst du den Teig auch auf ein Backblech legen.
  • Lege den Pizzastein in den kalten Ofen (das ist wichtig, da der Stein im heißen Ofen brechen und sich nicht langsam mit dem Ofen erwärmen kann).
  • Heize den Ofen auf 300 °C
  • Erhitze die Gusseisenpfanne auf dem Herd bei mittlerer Hitze.
  • Wenn du eine gut beschichtete Pfanne hast, brauchst du nur sehr wenig Öl (1/2 Teelöffel oder weniger).
  • Lege einen Teig, der zu einer runden Pizza geformt ist, in die heiße Pfanne und lasse ihn etwa 5 Minuten backen. Wenn die Oberfläche leicht trocken ist, kann die Pizza belegt werden.
  • Optional: Bestreiche den Pizzateig mit etwas Olivenöl, bevor du die Tomatensoße auf den Teig gibst. Belege die Pizza mit den gewünschten Zutaten.
  • Schiebe die Pizza in den Ofen auf den Pizzastein und lasse sie fertig backen (ca. 3–5 Minuten).
  • Achte darauf, dass der Teig und der Belag nicht anbrennen.
  • Tipp: Während eine Pizza im Ofen ist, kann schon die nächste in die Pfanne gelegt werden.

Notizen

Lagerung

Fertige Pizza aufbewahren:

- Reste können in Alufolie oder einem luftdichten Behälter 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen eignet sich am besten der Backofen, damit die Pizza knusprig bleibt. Pizzareste lassen sich auch ca. 3 Monate einfrieren.

Pizzateig ohne Belag einfrieren

Das ist unsere Lieblingsvariante für eine schnelle „Fertig“-Pizza. 
Den Teig formen und in der gusseisernen Pfanne bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten backen. Anschließend im Backofen auf dem Pizzastein weitere 1–2 Minuten backen.
Den Pizzateig abkühlen lassen und in einem Gefrierbeutel zwischen Backpapier einfrieren. Alternativ kannst du den Teigboden auf einem Backblech ca. 1 Stunde gefrieren lassen und dann in einen Gefrierbeutel geben. So sparst du dir das Backpapier zwischen den Pizzaböden. 
Wenn du zum Backen bereit bist, heize den Ofen auf 220 °C vor. Nimm den vorgebackenen Pizzateig aus dem Gefrierschrank und lege ihn auf ein Backblech. (Auftauen ist nicht nötig.) Gib den Belag deiner Wahl darauf. Backe die Pizza ca. 15–20 Minuten oder bis die Kruste goldbraun und der Belag gar ist.

Pizzateig (roh) einfrieren

Um ungebackenen Pizzateig einzufrieren, forme den Teig zu 4 Kugeln. Bestreiche die Teigkugeln mit Öl, damit sie nicht zusammenkleben, und lege jede Kugel in einen Gefrierbeutel. Dabei ist darauf zu achten, dass die Luft aus dem Beutel entfernt wird. Im Gefrierfach kannst du den Teig bis zu 3 Monate aufbewahren.
Wenn du den Teig verwenden möchtest, lasse ihn 12 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen. Wenn du bereit bist zu backen, nimm den Teig aus dem Kühlschrank und bringe ihn auf Raumtemperatur. Forme den Pizzateig und backe ihn nach Anleitung.

Tipps für die Zubereitung von Sauerteig-Pizza

  • Dieses Rezept kann morgens zubereitet und abends gebacken werden. ABER die Pizza wird deutlich besser und luftiger, wenn der Teig nach dem Gären für 12–48 Stunden in den Kühlschrank gelegt wird. Dort kann er seinen Geschmack noch einmal entfalten.
  • Obwohl dieses Rezept für eine gusseiserne Pfanne und einen Pizzastein geschrieben ist, kann man den Teig auch auf ein normales Backblech legen. Anstatt den Teig in 4 Teile zu teilen, teile ihn dann in 2 Teile (für 2 Bleche).
  • Der Sauerteig sollte vor der Verwendung aktiv sein.
  • PRO-TIP: Ein etwas feuchter Teig (70–80 % Hydration) sorgt für eine luftige Krume und eine knusprige Kruste. Das würde ich nur empfehlen, wenn du schon etwas Erfahrung mit Sauerteig hast. In diesem Fall erhöhe die Wassermenge im Rezept auf 365 ml (der Rest bleibt gleich). Anstatt den Teig in der Küchenmaschine zu kneten, mischst du Mehl, Wasser und Sauerteig, sodass kein loses Mehl mehr in der Schüssel ist. Anschließend lässt man den Teig 30 bis 60 Minuten ruhen. Nach der Ruhezeit gibt man Salz, 1 Esslöffel Wasser und Öl zum Teig und knetet ihn mit den Händen gut durch. Anschließend wird der Teig 4–5 Mal gedehnt und gefaltet.
  • Die Pizza wird bei hoher Temperatur im Ofen gebacken, am besten in einer gusseisernen Pfanne oder auf einem Pizzastein, um eine perfekte Kruste zu erhalten. Ich bevorzuge eine Kombination aus einer gusseisernen Pfanne und einem Pizzastein, da dies meiner Meinung nach einfacher ist, als die Pizza (roh) auf einen Pizzastein zu schieben.
  • Mehl ist ein wichtiger Faktor für eine perfekte Pizza. Du kannst dieses Rezept mit jeder Mehlsorte machen. Besonders gut schmeckt es jedoch mit Mehl der Sorte Tipo 00 (Pizzamehl). Ansonsten empfehle ich Weizenmehl 505.
  • Bemehle deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl, damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche klebt.

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